Mittelstands-Preis: Wacker Qualitätssicherung nominiert

Andreas Wacker (rechts) nimmt die Urkunde zur Erreichung der Jurystufe entgegen

Wacker Qualitätssicherung aus dem fränkischen Untersiemau wurde für den „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung nominiert. Der Wettbewerb umfasst fünf Kategorien, die ein Unternehmen anhand von 50 Faktoren in seiner Gesamtheit und in seiner Rolle in der Gesellschaft beschreiben und bewerten.

Seit zwanzig Jahren wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung der „Große Preis des Mittelstandes“ vergeben. Bewertete Kriterien sind die Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region, Service und Kundennähe/Marketing. Im Jahr 2014 wurden 4.555 Unternehmen bundesweit nominiert – durch außenstehende Dritte. Wacker Qualitätssicherung schaffte es nun in die engere Auswahl. Damit befinden sich die Franken unter den verbliebenen 189 bayerischen Mitbewerbern. Im Rahmen eines Galaabends in Würzburg wird im September die Auszeichnung stattfinden.

Die Festivität wird jedes Jahr von zahlreichen Unternehmen aus ganz Deutschland wahrgenommen – so bietet sich für viele Mittelständler die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Für Unternehmen ist schon die Nominierung gleichermaßen Auszeichnung und Wettbewerbsvorteil. Der Große Preis des Mittelstands bringt Möglichkeiten zur Kommunikation nach außen und verschafft Zutritt zu einem großen Netzwerk aus deutschen Unternehmen. Unternehmer können sich in diesem Rahmen miteinander vergleichen, in Wettbewerb treten und eine Erfolgsbotschaft nach außen senden. "In gewissem Sinne", so die Verantwortliche der Stiftung, sei der Preis "ein Selbstcheck, die eigene Stellung im Markt richtig einzuschätzen."

Im Kerngeschäft arbeitet das Unternehmen Wacker Qualitätssicherung seit 1996 mit Präzisionsmaschinen an der externen Qualitätssicherung, überwiegend für Automobilzulieferer. Darüber hinaus ist das Unternehmen insbesondere im Bereich des Prototypenbaus und seit einigen Jahren u.a. auch im Bereich der industriellen Teilereinigung tätig. Der Wahlspruch „Geht nicht gibt’s nicht" dient dem mittelständischen Unternehmen bereits in zweiter Generation als Leitbild.